Panasonic Lumix FZ-300

Mit der Lumix FZ300 bringt Panasonic eine enorme Weiterentwicklung der sehr beliebten FZ-Modelle heraus. Vor allem Filmer profitieren nun von dieser Kamera, zumindest im direkten Vergleich zum Vorgänger.


Gesamtwertung: 5,75 von 10 Punkten

Kurzbeurteilung:
++ sehr gutes Leica-Objektiv mit großem Zoombereich und durchgehender Blende von f2.8
++ sehr geringer Mindestfokusabstand

  • gut verarbeitet
  • staub- und spritzwassergeschützt
  • guter elektronischer Sucher
  • gutes Touch-Display
  • gute Bedienung
  • stark verbesserte Bedienungsgeschwindigkeit
  • gutes Autofokussystem, auch bei Lowlight
  • effektiver optischer Bildstabilisator um fünf Achsen
  • gute Bildqualität bei 4K-Videos…
  • … welche bei Lowlight stark nachlässt
  • mittelmäßige Akkulaufzeit
  • mittelmäßige Fotoqualität
  • Objektiv nicht parafokal (–> es lässt sich nicht zoomen, ohne nachzufokussieren)
  • Akkutausch nur mit Abnahme der Schnellwechselplatte möglich
  • kein Kopfhöreranschluss
  • HDMI-Ausgang für Videoaufnahme unbrauchbar

Preis / Leistung: gut

Technische Daten:
Hersteller: Panasonic
Typ: Bridgekamera
Wechselobjektive: nein (25-600mm f2.8 integriert; auf Vollformat gerechnet 4,5-108mm)
Sensor: 1/2,3″, 12,1 MP
max. iso: 6400
Display: Touch / Multitouch / schwenkbar: ja / ja / ja
Anschlüsse: Micro-USB, Micro-HDMI, Blitzschuh
Mikrofonanschluss / Kopfhöreranschluss: ja (3,5mm) / nein
Sucher: ja (elektronisch)
WLAN / Bluetooth / NFC: ja / nein / nein
App für Android / iOS: ja / ja
Fokus: DFD (=Depth from Defocus)
Video: 38402160 (24/25); 19201080 (25/50/); 1280*720 (25/50/100) (PAL-Variante)
NTSC/PAL: nein/ja (Bei NTSC-Version umgekehrt)
Serienbildrate bei voller Auflösung: 12 fps (nach ca. 3 Sekunden stockend)
min. Verschlusszeit (mech.) / max. Verschlusszeit / Bulb: 1/4000s / 60s / ja
Lieferumfang: Akkuladegerät, Akku, Netzkabel, USB-Kabel, Gegenlichtblende, Objektivdeckel, Objektivdeckelband, Schultergurt, DVD

Allgemein:
Mit der Lumix FZ300 scheint Panasonic die FZ-Serie logisch fortführen zu wollen.
Die Kamera ist jetzt staub- und spritzwassergeschützt, hat ein besseres Display mit Multitouch, sowie einen deutlich besseren Sucher verbaut und ist auch deutlich wertiger verarbeitet als der Vorgänger. Zudem ist sie ein bisschen gewachsen, wirkt aber neben den vierstelligen FZ-Bridgekameras (1000, 2500) immer noch äußerst kompakt. Neu ist der 4K-Videomodus. Auch hat Panasonic den Durchmesser des Klinkenanschlusses von 2,5mm auf 3,5mm erweitert, wodurch das nervige Adapterkabel, welches ich beim Vorgänger noch benötigte, um ein externes Mikrofon anzuschließen, wegfällt. Ein Kopfhöreranschluss fehlt leider weiterhin… Grundsätzlich kann man sagen, dass die Bedienung durch den Touchscreen deutlich leichter wird, die Automatiken mittlerweile tatsächlich ein salonfähiges Level erreicht haben und die Cam zumindest für Hobbyfotografen und Amateurfilmer, bzw. Einsteiger in diese Bereiche mit geringem Budget wirklich empfehlenswert ist. Die Akkulaufzeit ist schlechter als bei DSLRs, ein oder mehrere Zusatzakkus erweisen sich vor allem für Filmer, aber auch für Fotografen, als sinnvoll.
Die App ist unübersichtlich, aber verwendbar.

Foto:
Auf den ersten Blick ändert sich bei Fotos nichts zum Vorgänger, zumindest was das Endergebnis angeht. RAW-Aufnahmen sind möglich, doch die 12MP-Fotos des kleinen Sensors lassen keine extreme Bearbeitung zu, dennoch sollte man die Funktion nutzen, wenn man das maximale aus der Kamera herausholen möchte. Für Urlaubsfotos reicht die Kamera vollkommen, doch als Profi sollte man die Finger von ihr lassen. Man merkt, dass Panasonic Sensor und Bildprozessor weiterentwickelt hat, da die FZ300 subjektiv betrachtet besser bei Lowlight ist als der Vorgänger. Was aber nicht bedeutet, dass sie darin jetzt gut sei… Bei Langzeitbelichtungen muss man mehr Rücksicht auf die nun manuell anpassbare Rauschunterdrückung nehmen. Qualitativ ändert sich nicht wirklich etwas, objektiv betrachtet sind die RAW-Fotos meines iPhone 6s bei gleicher Auflösung und minimal kleinerem Sensor sogar etwas detailreicher als von der FZ. Dafür hat man natürlich einen sehr hohen Zoombereich, welcher bei DSLMs und DSLRs erst mit Objektiven im vierstelligen Preisbereich erzielbar wäre. Dennoch ist die FZ300 für Fotografen empfehlenswerter als der Vorgänger. Zum einen wurde die Betriebsgeschwindigkeit der Kamera enorm verbessert, Wartezeiten hat man kaum noch. Serienbilder sind für eine kurze Zeit mit 12fps möglich (war beim Vorgänger aber auch schon der Fall).
Was macht Panasonic auch besser als beim Vorgänger? Nun ja, die Kamera ist jetzt staub- und spritzwassergeschützt, womit sie sich noch individueller einsetzen lässt. Das Autofokussystem wurde mit Panas „DFD-Technologie“ deutlich verbessert. Dies macht die Kamera zu einer tollen Point-and-Shoot-Cam und dank der 25-600mm f2.8 Leica-Optik wünscht sich kein Fotograf ein austauschbares Objektiv. Das Konzept „Bridgekamera“ hat Panasonic mit der FZ300 nahezu perfektioniert. Woran man jetzt noch arbeiten sollte? Richtig, an der Bildqualität… Auch wenn die kleinen Sensoren immer besser werden, sie sind immer noch nicht wirklich konkurrenzfähig.
Für wen ist die Kamera aus fotografischer Sicht jetzt geeignet?

Perfekt für Menschen, die eine flexible Kamera für den Alltag / Urlaub brauchen, die einfach zu bedienen ist, gute Automatiken hat und nahezu idiotensicher brauchbare Fotos macht. Wenn man die Bilder nur zum Vorzeigen auf den Endgeräten daheim benötigt, dann ist diese Kamera fantastisch.
Für Menschen, die neu in der Fotografie sind, und mit einem geringen Budget die Möglichkeit haben wollen, sich intensiv in die Thematik einzuarbeiten. Für 500€ kann man die FZ plus eine Speicherkarte kaufen. Und bekommt damit eine Kamera, die vollkommen ausreicht, um das professionelle Fotografieren zu erlernen. Ich habe vor mehreren Jahren mit der FZ200, also dem Vorgänger, mit der Fotografie angefangen und konnte mit der Kamera Ergebnisse erzielen, von denen keiner glauben wollte, das sie mit diesem Gerät entstanden sind. Das Problem an Fotografie ist die Tatsache, dass man NIE genug Geld dafür hat. Wenn man sich einen guten Body kauft, reicht der noch lange nicht, um auch fotografieren zu können. Das KIT-Objektiv wird schnell zu wenig, es müssen teurere Optiken her, man braucht zusätzliche Akkus, Bildbearbeitungssoftware muss angeschafft werden, ein Stativ ist Pflicht. Doch die teuerste Investition, die Objektive, sind mit einer Bridgekamera nicht von Bedeutung, da schon ein extrem gutes und flexibles Objektiv verbaut ist, welches auch nicht wechselbar ist. Dadurch hat man von Anfang an die Möglichkeit, mit einem großen Brennweitenbereich zu spielen und sich langsam an die manuelle Fotografie und bestimmte Fotografiebereiche heranzutasten. Wer noch mehr sparen möchte, sollte sich die FZ200 näher anschauen, welche qualitativ kaum schlechtere Ergebnisse erzielt als ihr Nachfolger.
Ich verleihe der Kamera im Fotobereich 5/10 Punkten. Sie ist für Einsteiger und Urlauber absolut ausreichend, bei mehr stößt sie konzeptbedingt an ihre Grenzen. Vom AF-System sowie den Automatiken könnte die Konkurrenz zum Teil noch etwas lernen und der Stabilisator weiß auch im Telebereich zu begeistern. Sie ist bei ausreichend Licht flexibel einsetzbar, bei weniger treten Rauschen, Artefakte usw. auf, worauf ich im Videobereich noch näher eingehe.

Video:
Grundsätzlich bietet die FZ300 die Möglichkeit, bei Tageslicht eine professionelle Bildqualität für einen geringen Preis zu erzielen. Aufgrund des Sensors ist eine sehr große Tiefenschärfe im Weitwinkelbereich nicht zu unterbinden, was bedeutet, das man cinematische Aufnahmen vergessen kann. Doch wenn man bereit ist, Kompromisse einzugehen, dann ist es durchaus möglich, einen „Kino-Look“ zu erzielen. Durch die durchgehende 2,8er Blende, kombiniert mit der hohen Brennweite lässt sich die Tiefenschärfe enorm reduzieren und es ist möglich, ein schönes Bokeh zu bekommen. Auch bei Personen ist das möglich, doch muss man sich mehrere Meter von diesen entfernt positionieren. Da wir allerdings diese Kamera nur tagsüber einsetzen können, haben wir mit der vollständig geöffneten Blende das Problem, dass wir viel zu viel Licht auf den Sensor treffen lassen. Bei Fotos kann man hier einfach die Verschlusszeit erhöhen, doch bei Videos ist das meistens nicht möglich, ohne dass die Szene zu unnatürlich wird. Darum ist ein ND-Filter Pflicht.
Durch intensives Beschäftigen mit der Kamera lässt sich das Endprodukt weiter verbessern:
Man sollte sich bewusst sein, was man hier kauft. Ein 12MP 1/2,3″-Sensor schließt eine gute Lowlight-Performance aus, das sollte jedem klar sein. Der Dynamikumfang ist für so einen Sensor ok, aber nicht wirklich vergleichbar mit Panasonics MFT-Modellen. Der Autofokus mag bei Fotos relativ gut sein, bei Videos pumpt er teilweise selbst bei nur leicht schlechteren Lichtverhältnissen zum Teil über eine halbe Minute lang. Wenn man die Aufnahme nicht abbrechen will, muss man herauszoomen, fokussieren lassen und wieder hereinzoomen. Dann fokussiert die Cam (meistens) richtig nach. Womit wir schon zum nächsten Problem kommen: Das Objektiv ist nicht parafokal, was bedeutet, dass sich der Fokus beim Verändern der Brennweite ebenfalls ändert. Erst mit der FZ2000 integriert Panasonic eine Optik, die dieses Problem verhindert (Dafür leidet Testberichten zufolge die Bildqualität etwas). Wie fokussiert man also richtig bei Videos mit dieser Kamera, wenn man Fokusprobleme in jedem Fall verhindern möchte?
Möglichkeit 1: Manuell fokussieren. Dies ist möglich, aber aufgrund des kleinen dafür vorgesehenen Rädchens mit nur ungenauer elektronischer Übertragung etwas nervig. Bildschirmlupe und Fokus-Peaking unterstützen immerhin den Prozess.
Die bessere Möglichkeit besteht darin, mit dem schnellen DFD-System der Kamera zu fokussieren, den Fokus zu locken und anschließend erst die Aufnahme zu starten.
Bei beiden Methoden sollte man bedenken, dass man schon nach dem Fokussieren nichts mehr an der Brennweite verändern darf.
Followfokus ist recht unzuverlässig, die Gesichtserkennung funktionierte gut.
Ein weiteres Problem ist die Einstellungsvielfalt. Und ja, das ist ein Problem. Denn auch wenn es eine Point-and-Shoot-Kamera sein soll, einfach drauf los filmen ist nicht, zumindest wenn man eine professionelle Qualität herausholen möchte. Je nach Lichtverhältnis sollte man die Rauschunterdrückung anpassen, was manuell möglich ist. Ansonsten hat man entweder zu verrauschte Aufnahmen oder die Unterdrückung greift so radikal ein, dass nur noch „Pixelmatsch“ übrig bleibt. Dann ist die Gradiationskurve für die Aufnahme in der Kamera einstellbar. Bei sehr guten Lichtverhältnissen kann man so den Dynamikumfang stark verbessern. Aber schon bei mittlerem Licht sollte man zumindest die dunklen Bereiche nicht zu flach aufnehmen, da sonst ein offensichtliches Rauschen sichtbar ist. Vorsicht! Die Unterdrückung beeinflusst die Qualität des gesamten Bildes, also wird das gesamte Bild zu soft, wenn man versucht, das Rauschen im flachen Farbprofil durch die Rauschunterdrückung zu unterbinden, oder Artefakte treten auf.
Wofür kann man die Lumix FZ300 denn jetzt im Filmbereich verwenden? Nun, eigentlich ist sie sogar relativ vielseitig einsetzbar:

Wildlife: Wilde Tiere sind scheu, häufig relativ weit weg und schnell. Dafür braucht man eine Kamera mit großer Brennweite, gutem Autofokus und guter Videoqualität. Das ist mit der FZ300 bei Tageslicht uneingeschränkt möglich.
Broadcast: Outdoor lässt sich die Kamera (bei Tageslicht) perfekt als Broadcastkamera verwenden. Für Regen oder nassere Situationen ist sie spritzwassergeschützt, dreckig darf sie durch den Staubschutz ebenfalls werden. Für einen guten Sound kann man über den 3,5mm-Klinkenanschluss ein externes Mikrofon anschließen. Da man allerdings keine Kopfhörer anschließen kann, sollte man sich davor schon mit den nötigen Einstellungen vertraut machen. bei Interviews mit dem Røde Videomic Pro ergaben +20db mit ausgeschaltetem Hochpassfilter am Mikrofon, sowie -12db als Audio-Input-Level in der Kamera die beste Klangqualität. In Final Cut Pro lässt sich das Audio so optimieren, dass eine wirklich professionelle Qualität ohne externen Rekorder möglich ist. Wer auf Kopfhörer beim Dreh nicht verzichten möchte, sollte entweder lieber eine andere Kamera nehmen oder einen Rekorder wie den Tascam DR70 dazwischen schalten. Dies hätte den Vorteil, dass man auch XLR-Mikrofone an der Kamera verwenden könnte, ohne den Sound im Nachhinein erst nachsynchronisieren zu müssen. Indoor sollte man mit der FZ300 aufpassen, dass man ausreichend Licht zur Verfügung hat.
B-Cam: Hat man eine GH4 oder eine andere 4K-Kamera mit flexibleren Einsatzmöglichkeiten als Hauptkamera in Betrieb, ist die FZ300 für schnelle Aufnahmen oder Zweitkamera bei Interviews eine sehr gute und günstige Erweiterung. Durch den guten Stabilisator sind Handheld-Aufnahmen möglich. Man sollte aber bedenken, dass die Kamera nicht einmal Cinelike-Farbprofile unterstützt. Nimmt man mit der GH4 in VLOG L auf, kann man zwar das Farbprofil der FZ300 ebenfalls bei gutem Licht flacher machen, aber es sind keine so großen Anpassungen möglich, ohne dass die Qualität nachlässt. Hat man eine A-Cam mit RAW- oder Prores-Aufnahme sollte man die Finger von der FZ300 als B-Cam lassen und sich eher in einer höherpreisigen Kategorie umschauen (beispielsweise die BMPCC).
Schade ist, dass Panasonic wieder nur einen grauenvollen HDMI-Output zulässt, das heißt, eine Live-View-Kontrolle für Videos über einen externen Monitor ist nicht möglich. Die einzige Möglichkeit wäre mit einem Tablet oder Smartphone über WLAN.

Im Videobereich verleihe ich der FZ300 6,5 von 10 Punkten. Panasonic hat viel richtig gemacht und die bei gutem Licht gemachten 4K-Videos haben eine fantastische Qualität, aber für semiprofessionelle Aufnahmen muss man viele Kompromisse eingehen und der kleine Sensor ermöglicht zwar die große Brennweite, aber vermindert auch die Professionalität. Wie immer sind auch Videobeispiele unten verlinkt.

Anmerkung: Bei den 16:9-Videoaufnahmen wird auf die 3840*2160 Sensorfläche gecropped, womit sich die Brennweite im Weitwinkel von 25 auf 27mm erhöht, aber dafür auch im Tele von 600 auf 648.

Noch einige letzte Worte:
Die Lumix FZ300 ist eine sehr durchdachte Weiterentwicklung der FZ200. Durch ähnliche Bauform, gleichen Sensor und gleiches Objektiv ist die Verwandtschaft unverkennbar, doch der deutlich schnellere Prozessor, das fantastische AF-System (bei Fotos), der wertigere und nun auch abgedichtete Body und der komplett überarbeitete Videomodus machen die FZ300 zu einem anerkannten modernen Nachfolger. Panasonic hat auf seine Kunden gehört, und die Kamera deutlich verbessert, ohne im Fotobereich etwas an der Zielgruppe zu ändern. Im Videobereich wurde die durch die deutlich gesteigerten Möglichkeiten und den 3,5mm-Klinkenanschluss erweitert. Wer nur an Fotografie interessiert ist, für den könnte auch die FZ200 noch interessant sein.
Warum gehe ich nicht auf Spielereien wie 4K-Foto, Postfokus und die Szenenmodi ein? Nun ja… Es sind Spielereien und zwar manchmal ganz nett, aber eigentlich unnötig.
Die FZ300 ist eine Kamera, für die der Sensor Fluch und Segen zugleich ist. Die große Brennweite ist nur durch den kleinen Sensor möglich, aber eine daraus resultierende schlechte Lowlightperformance sowie nur im Amateurbereich verwendbare Fotos sind ebenso unverkennbar.
So empfehle ich sie jedem Menschen, der eine günstige Kamera haben möchte, mit der er ohne witterungstechnische Einschränkungen Fotos machen kann und auch mal etwas zoomen möchte. Für den Urlaub ist diese Kamera absolut geeignet! Profis ist davon abzuraten. Was Videografen angeht, so ist mit dieser Kamera durchaus etwas anzufangen. Bei viel Licht kann man mit kamerainternen Einstellungen schon fast Cinelike-Farbprofile erreichen, doch schon bei normalen Lichtbedingungen wird Rauschen / Rauschunterdrückung damit ein ernstzunehmendes Problem. Broadcasting ist definitiv möglich, als B-Kamera ist sie eingeschränkt nutzbar. Auch bei Videos gilt also, wer eine günstige Kamera mit vielen interessanten Funktionen und Möglichkeiten möchte und auch zu (teilweise größeren) Kompromissen bereit ist, dem ist die FZ300 zu empfehlen.